4. Januar 2022
Maskenpflicht ab sechs Jahren
In der ersten Primarschule lernen die Kinder die Laute anhand des Konzepts „Leseschlau“, bei welchem sie durch verschiedene Mundstellungen Sprechlaute nachahmen. Bei dem ersten Elternabend wurde uns Eltern das Konzept und dessen Wichtigkeit für den Erwerb der Sprache sowie der Lese- und Schreibfähigkeit dargelegt. Es ist beeindruckend, wie exakt Kinder die Laute mit ihrem Mund formen, so dass auch – die Logopäden und Musikpädagoginnen freut's – die Sprechmuskulatur trainiert sowie die Atmung bewusst erlebt wird. Die Kieferstellung wird variiert, der Laut von den Lippen geformt und der Zunge modelliert, von dem Gaumen erlebt, von dem bewusst geführten Atem durch die Stimmlippen zum Schwingen und Klingen gebracht, von den Augen neugierig beobachtet, von den Ohren aufmerksam gehört, von allen Sinnen wahrgenommen.
Durch die neu verordnete Maskenpflicht ab der 1. Klasse wird die Wahrnehmung der Sinne massiv eingeschränkt. Die geschulten Kindermünder werden bedeckt, der Atem flach, die Wahrnehmung abgestumpft, die Konzentration gemindert. Sowohl die nonverbale als auch die verbale Kommunikation ist mit Maske problematisch. Die Kinder müssen ihre Stimme gegen den Widerstand der Maske erheben, um gehört zu werden, sie müssen ihre Laute mit Kraftaufwand überdeutlich formen, damit sie verstanden werden. Sie müssen sich wiederholen und nachfragen, um die Informationen der Lehrperson aufnehmen zu können und sie werden sich vielleicht auch einfach nicht mehr zu Wort melden und resignieren. Kinder sollen frei atmen dürfen, um (uns) als nächste Generation durch ein ausgebildetes Immunsystem zu überleben. Die Qualität des Atemvorgangs hat ihre Auswirkung auf die Organe, die Durchblutung und somit auf das Wohlbefinden und die Gesundheit unserer Kinder.
Mir ist es ein grosses Anliegen, mich mit meiner Stimme für Kinder – und vor allem für mein Kind – einzusetzen. Mit dem (Ge)Wissen, dass es die Maske täglich wesentlich länger als ich tragen muss, komme ich nicht klar. Die Maskenpflicht ab sechs Jahren überträgt die Verantwortung für das Infektionsgeschehen auf die kleinen Schultern unserer Kinder. Das ist doch eine verkehrte Welt?! Sie suggeriert, dass die Welt gefährlich ist: jedes Niesen eine potenzielle Gefährdung, jedes Räuspern ein Grund nach Hause geschickt zu werden. Die Begriffe Krankheit und Schuld werden verwoben und die Spaltung der Erwachsenen führt zu einer Ausgrenzung unter Kindern. In dieser Anspannung zur Schule zu gehen stellt keine gesunde Grundlage für den Erwerb von Bildung dar.
Die Welt ist heterogen. Es gibt nicht nur eine Meinung, nicht nur Pro und Contra. Ich dachte eigentlich, die Vermittlung dieser Werte sei der Inbegriff von Bildung. Sind die Lehrpersonen gerüstet für weitere Monate, in welchen sie eben nicht sinnstiftend ihren erlernten Beruf der Pädagogik ausüben dürfen, sondern in welchen sie willkürliche, sich laufend ändernde und für uns Erwachsene schon nicht mehr nachvollziehbare Massnahmen umsetzen müssen? Mit einer FFP-2 Maske im Gesicht?
Ich wünsche allen Lehrpersonen und Eltern viel Kraft für die moralischen Herausfordungen, die auf uns alle zukommen werden sowie viel Rückgrat für diesen (un?)ethischen Spagat. Lasst uns alle mit gutem Beispiel vorangehen und unseren Kindern vorleben, dass wir im konstruktiven Dialog bleiben und unterschiedliche Ansichten tolerieren. Ich appelliere an den Mut und den gesunden Menschenverstand.
Sabrina Gerner, Mauren
Dieser Beitrag wurde in gekürzter Form als Leserbrief in den Landeszeitungen veröffentlicht.
20. September 2021
Ich muss draussen bleiben.
Dieser Satz galt in Liechtenstein bislang für Hunde. Mittlerweile – es ist unfassbar, dass ich das schreiben muss – sollen sich auch Menschen davon angesprochen fühlen. Am Wochenende wollte ich deshalb am eigenen Leib erfahren, wie sich politisch verordnete Ausgrenzung anfühlt.
So ging ich in ein Restaurant und nahm auf der Terrasse Platz. Es war kein Tag, an dem man sich auf die Terrasse gesetzt hätte, um etwas zu essen. Drinnen füllte sich das Restaurant. Die Menschen unterhielten sich, lachten und schmausten. Einige von ihnen nahmen mich und die wenigen anderen auf der Terrasse sicherlich wahr, andere wohl nicht.
Ich weiss nicht, was bzw. ob diese Menschen sich etwas gedacht haben bei dieser Szenerie oder ob sie vielleicht sogar etwas Ungutes gefühlt haben. Vermutlich eher nicht. Das Essen war lecker, der Service war top und die Gesellschaft nett. Was will man mehr!
Ich weiss jedoch, was ich selbst gefühlt habe. Und ich sage jedem, der jetzt als Gast (noch) drinnen sitzt oder dieses politische Druckmittel in seinem Restaurant ohne aufzustehen umsetzt und andere Menschen damit wissentlich ausgrenzt: Es war kein schönes Gefühl zu wissen, dass man "Bedingungen" erfüllen muss, um drinnen Platz nehmen zu dürfen.
Dennoch, es war eine wichtige Erfahrung für mich. Und auch wenn ich es nicht fassen kann, lerne ich gerade zu akzeptieren, dass viele Menschen in Liechtenstein sich lieber ducken, als dass sie für gleiche Rechte für alle aufstehen, wenn Diskriminierung und Ausgrenzung direkt vor der eigenen Haustüre stattfinden. Was sie wohl denken werden, wenn sie merken, dass auch sie eines Tages zu denjenigen gehören könnten, die draussen bleiben müssen?
#Was ist geschehen?
Lehrer haben Angst vor ihren Schülern. Eltern verbieten ihren Kindern, die Grosseltern zu sehen. Maskierte Mütter beugen sich über den Kinderwagen und sprechen zu ihrem Baby. Arbeitsgeber bestimmen über das Privatleben ihrer Mitarbeitenden. Pädagoginnen ziehen sich selbst und Kindergartenkindern eine Maske an. Gastronomen drehen Däumchen und vielleicht bald auch am Rad.
Was ist geschehen, dass Begegnungen und Berührungen zu einer Gefahr wurden? Soziales Miteinander und Nächstenliebe zu einer Straftat? Was auch immer geschehen sein mag, vergiss nie: Fürchte deinen Nächsten. Dein Enkel könnte bald schon für deinen Tod verantwortlich sein. (ah/November 2020)
#Journalisten oder Schreiberlinge?
Kann es wirklich sein, dass unseren Journalisten nichts auffällt? Dass sie keine Fragen haben? Dass auch die Fragen aus der Bevölkerung sie nicht ins Grübeln bringen? Kann es wirklich sein, dass sie keine Journalisten, sondern (Ab)Schreiberlinge sind?
Nein. Journalisten haben einen inneren Trieb. Journalisten wollen immer mehr wissen, graben und suchen, bis sie finden. Auch wenn ihnen nicht gefällt, was sie finden. Journalisten geben sich nicht zufrieden und geben nicht auf. Journalisten riskieren ihr Leben, suchen Informanten, reden mit Menschen, die andere diffamieren. Journalisten wissen, dass etwas faul ist, wenn Politiker sich einig sind. Journalisten decken Missstände auf und hinterfragen die Exekutive. Deshalb gehen wir davon aus, dass unsere Journalisten (immer noch) recherchieren. Natürlich im Verborgenen. (bk/Dezember 2020)
Meinungen. Gedanken. Anregungen.
Hier veröffentlichen wir Statements von Menschen, die sich mit den Geschehnissen rund um das Virus befassen. Teilweise handelt es sich um Leserbriefe, die von den Landeszeitungen nicht veröffentlicht wurden.
Vielen Dank für das Teilen! #trauauchdudich
«Ich denke also bin ich.» Wenn ich aufgehört hätte selber zu denken und das befolgen würde was mir die Politik und Wirtschaft aufzwängt zu tun, wäre ich nicht mehr. So lange ich noch lebe, lasse ich mich nicht Jochen! «Federn lassen und dennoch Schweben»
Nebenwirkungen. Zur Forderung der Ärzteschaft nach einem überregionalen Lockdown: Ich bin ganz entschieden dagegen. In Italien waren die Menschen dieses Frühjahr 2 Monate in ihren Wohnungen eingesperrt. Was hat es gebracht? Nichts, ausser Kollateralschäden (= Nebenwirkungen).
Sauerstoff (O2) und Masken. Ohne Sauerstoff überleben wir nur einige Minuten, weil es zu irreparablen Schäden im Gehirn kommt (Nervenzellen sterben ab).
1. Beim Einatmen strömt Luft (O2) durch die Nase (Mund) in die Lungen. Dort findet der Gasaustausch statt; d. h. Sauerstoff wird in das Blut aufgenommen und in allen Zellen (wir bestehen aus Billionen von Zellen) transportiert. Gleichzeitig entstehen Abfallprodukte (Gifte, die unser Körper nicht braucht), also Kohlendioxid (CO2), die wir ausatmen.
Lockdowns funktionieren nicht. Als Corona-Paukenschlag betitelte die heimische Presse die Forderung von 25 unserer 123 heimischen Ärzten, «einen raschen, zeitlich begrenzten und überregionalen Lockdown umzusetzen». Die Fakten widersprechen den Forderungen. Misst man seit Jahresbeginn bis zum Zeitpunkt des maximalen Lockdowns in allen Staaten, vom 5. bis 18. April, die Ausbreitung des Virus, stellt man fest, dass Lockdowns mit einer grösseren Verbreitung des Virus korrelierten. Ja, es zeigte sich sogar, dass Staaten mit härteren Lockdowns die grösseren COVID-Ausbrüche hatten (Italien, Spanien, Argentinien, der District of Columbia, New York, Michigan, New Jersey und Massachusetts).
Falsch? – Richtig? – Wichtig! Im „Focus“ („Liechtensteiner Vaterland“ vom 2.10.2020, S. 12) bewerten Bruno Knellwolf und Sabine Kuster die Thesen des Professors Dr. Sucharit Bhakdi zum Thema Sars-CoV-2 in einem sogenannten Faktencheck mit einer simplen grafischen Gestaltung von richtig bis falsch. Das mag Mainstream oder gar ihre persönliche Meinung sein, mit Wissenschaft hat die Beurteilung so viel wie gar nichts zu tun. Möge der Leser mal einen Faktencheck machen und dann entscheiden, was richtig, was falsch ist.
Corona und die Angst. ...
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19. September 2020, Samstagsmarkt in Dornbirn. Die Menschen ...
Corona. Und kein Ende. Im Jahre 1797 ...
Antworten gesucht! Jetzt überlegt euch mal - ...
Haben die Coronaleugner doch recht? Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. ...
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Ich fuhr im Zug von Feldkirch nach Wien, mit Maske. Es war wirklich unerträglich ...
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#wirdenkenlaut
#Bleiben Sie zu Hause. Retten Sie Leben.
(BAG Schweiz und Regierung des FL, Frühjahr 2020)
Die Wochen im März, April dieses Jahres vergingen und es änderte sich nichts. Alle akzeptierten und bis auf ein paar Leserbriefschreiber stellte niemand irgendwas in Frage. Kontinuierlich wurde Angst geschürt, ...
#Liebe Journalisten. Was ihr schreibt, bleibt. Was ihr nicht schreibt auch.
Als Mitte März die Regierung beschlossen hatte, alle Schulen des Landes zu schliessen, habe ich mir eine neue Beschäftigung zugelegt: Das Hinterfragen. Ich war schlichtweg nicht in der Lage, diese und weitere einschneidende Entscheidungen nachvollziehen zu können. Interessiert ...
#Wie geht das nochmal mit Viren?
Bei allem, was momentan rund um den Globus politisch und gesellschaftlich abgeht, habe ich komplett aus den Augen verloren, um was es eigentlich mal ging. Was war es, das den Lauf der Dinge initiierte? Ah ja, ein Virus. Oder besser: DAS Virus.
#Mit welchem Recht tun wir, was wir tun?
Diese Krise bringt Vieles zum Vorschein. Vor allem die Selbstgefälligkeit der entwickelten Welt. Wer weiss zum Beispiel, wie viele Menschen dem Syrienkrieg zum Opfer gefallen sind? Durch Waffen, die vermutlich in der Schweiz, ...
#Liebe Lehrerinnen und Lehrer, thematisiert,
was auf der Welt geschieht.
Es geht vorbei. Das ist wohl der häufigste Satz, den ich gehört habe bzw. höre, wenn ich Kritik an den Regierungsmassnahmen äusser(t)e. Es begegnet(e) mir auch betretende Stille, absolut unkritisches Verständnis für das Handeln Regierungen, ein Wegwischen meiner Gedanken, Sätze im Sinne von "Red' mal von was anderem" oder "Dann setzt man die Maske halt auf". Zusammengefasst nach meinem Empfinden: Ignoranz.
Leben
Reden anstatt anstarren.
Lächeln anstatt ausweichen.
Zusammen anstatt alleine.
Gesicht zeigen statt Maske tragen.
Fragen stellen statt stumm sein.
Aufstehen statt sitzen bleiben.
Laut lachen.
Selber denken.
Rennen und Spass haben.
Berühren.
Mit Herz, Seele und Verstand.
Starr im Kopf
Wir sind erstarrt.
Erstarrt worden?
Meinungseinfalt
Warum ist heute jemand mit einer anderen
Meinung ein Feind und nicht einfach jemand mit einer anderen Meinung?
Ich und Du. Gespalten.
Ich will atmen. Du schweigst.
Ich will frei sein. Du schweigst.
Ich will wissen. Du schweigst.
Ich will ich sein und selber denken. Du schweigst.
Ich will ich sein und selbst bestimmen. Du schweigst.
Ich dreh' mich weg und gehe weiter. Du schweigst. Immer noch.
Guten Tag Herr Kurz
Bald wird jeder jemanden kennen, der an den Coronamassnahmen Schaden genommen hat. Mit Körper, Geist und Seele. Mit seinem Leben. Dank Ihnen.
These
Hätten die Regierungen der freien Welt
Selbstverantwortung in den letzten Jahrzehnten
in demselben Ausmass gelebt und gefördert,
wie sie heute Angst verbreiten, so wäre die Welt nicht so kaputt, wie sie ist.
Zitat
Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze.
Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stösst trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.
(Frank Thiess)